Reisebericht Rumänien – Maramures, das ursprüngliche Land (3/3)

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Weiter in die Maramures Dies ist der dritte Teil meines Reiseberichtes. Bitte lies auch den ersten und zweiten Teil. Vor unserer Reise sahen wir sagenhafte Bilder von den Maramures. Es schien als fänden wir dort eine beeindruckende Landschaft. Die Maramures, so heißt es, sind für ihre Ursprünglichkeit bekannt, es soll wohl der noch natürlichste Fleck in ganz Rumänien sein. Ebenfalls lasen wir von den berühmten Kirchen aus Holz, die es dort geben soll. Gründe genug um uns auf den Weg zu machen. Wir fanden was wir erwarteten. Ein Land voller

Reisebericht Rumänien – Zeitreise nach Viscri (Deutsch-Weißkirch) (2/3)

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Das farbenfrohe Dorf Viscri (Deutsch-Weißkirch) Dies ist der zweite Teil meines Reiseberichtes. Bitte lies auch den ersten Teil. Durchgeschüttelt und -gerüttelt kamen wir dann nach einigen Stunden Fahrt in Viscri an. Alleine schon die Einfahrt war ein Hingucker, denn es war das farbenfrohste Dort, das wir bisher auf unserer Reise sahen. Wir bezogen unsere tolle Unterkunft, die ganz nebenbei eine spannende Fotokulisse war. Wir hatten von Anfang an darauf geachtet, dass sich einige Unterkünfte auch zum Fotografieren eignen. Eine Auswahl der dort entstandenen Bilder zeige ich euch

Reisebericht Rumänien – Abenteuer Transsilvanien (1/3)

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Nationalpark Piatra Craiului Koenigstein Besucherzentrum

Mit dem Auto durch Transsilvanien Bun? diminea?a, bun? ziua, oder bun? seara! Dies ist mein kleiner Reisebericht von meiner Reise nach Rumänien 2016. Er soll meine ganz persönlichen Eindrücke und meine Sichtweise auf Land und Mensch widerspiegeln. Nach meiner Bukarest-Reise im letzten Jahr, war ich so angetan von Rumänien, dass es dieses Jahr quer durch das Land gehen sollte um das wahrhaftige Leben, abseits der Metropole, zu entdecken. Vor allem Transsilvanien und die Maramure? standen auf meinem Plan. Gemeinsam mit Kathrin, meiner Partnerin, wollte ich das Land, das an der Grenze zwischen Mittel- und Südosteuropa liegt, fotografisch auf Herz und

Zur Vernissage geht man nicht hungrig. Oder: Häppchenfresser!

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Zur Vernissage geht man nicht hungrig

Es ist 19 Uhr in Leipzig, die große Halle füllt sich. Mehrere hundert Menschen sind gekommen um die Ausstellung des Künstlers zu sehen. Die Bilder schmücken großformatig die Wände. Ein kleiner Sektempfang lockert die Atmosphäre und befeuchtet die Kehle. Überall verteilt stehen kleine Gruppen und sind intensiv in Gespräche vertieft. Dann ist es soweit, der Hausherr begrüßt die Gäste und übergibt an den Laudator, der über 4 DIN-A4 Seiten hinweg bekräftigt, wie toll doch der Künstler ist. Dann kommt der Künstler selbst zu Wort und eröffnet die Ausstellung und natürlich das Buffett. Einige wenige Menschen gehen in Richtung Ausstellung, der

Kommt mit dem Vollbart auch das Schamhaar wieder?

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Früher da hatten wir Männer Bärte, waren schmutzig, laut und sind noch mit der Axt in den Wald gezogen. Doch irgendwann wurden wir aalglatt und wie geleckt. Das Gesicht täglich frisch rasiert, damit es sich anfühlt wie ein Babypopo. Die Haare stets kurz geschoren und am Besten noch die Nägel manikürt. Nicht mehr viel blieb da von dieser einstigen

Warum auf meinen Bildern keiner lacht

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Hin und wieder kommt es vor, dass Menschen mich fragen, warum auf meinen Bildern eigentlich selten jemand lacht. Dieser Frage möchte ich mich in diesem Beitrag widmen. Schaut man sich die Bilder in Zeitschriften und Magazinen, auf Plakaten und Bannern, auf Flyern und Postkarten und in der TV-Werbung einmal an, dann könnte man schnell denken, dass alle Menschen um uns herum absolut glücklich und zufrieden sind. Denn es wird gelacht, gescherzt und die (geweißten) Zähne gezeigt. Es ist eine heile Welt, wie wir sie nur aus manchen

Die Geschichte zum Bild: das gefallene Kind

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Mit diesem Blogbeitrag möchte ich eine kleine Reihe starten, in der ich mir immer ein bestimmtes Bild heraus picke, zu dem ich ein paar Worte schreibe. Das kann sowohl etwas zur Entstehungsgeschichte sein, etwas zum Model, nur jeweiligen Situation in der ich mich damals befand oder einfach nur meine Gedanken dazu. Diese Serie soll euch meine Bilder etwas näher bringen und dazu dienen, dass ihr euch besser in mich und meine Denkweise als Fotografen hineinversetzen könnt. Ich beginne mit dem Bild das gefallene Kind aus dem Jahr 2009. Das Model auf dem Bild lernte ich damals über

Bukarest – Eine Stadt der Gegensätze

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Wie kommt ein Fotograf aus Leipzig dazu nach Rumänien zu reisen? Der Grund ist simpel, ich möchte für andere Fotografen Fotoworkshops und Fotokurse in Rumänien anbieten und Leidenschaft und Urlaub für meine Workshopteilnehmer miteinander verbinden. Und in diesem Artikel gebe ich einen kleinen Einblick in die Stadt Bukarest, die ich 10 Tage lang für euch entdeckte. Ich kundschaftete Locations aus, knüpfte Netzwerke, lernte andere Fotografen und Modellen kennen und traf einige deutschsprachige Rumänen. Ich hatte ja über Rumänien schon einiges gehört. Meist leider nicht unbedingt positives. Es wurde von den vielen

Warum ich gern Fotograf in Leipzig bin

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Ich bin Fotograf in Leipzig. Meine Leidenschaft gilt der charakteristischen Portraitfotografie und der sinnlichen Aktfotografie. Daran findet sich nichts besonderes. Denn Fotograf in Leipzig zu sein ist ja nichts außergewöhnliches. Und dennoch bin ich es gern. Ich mag meine Stadt sehr. Wer in Leipzig lebt oder einmal hier war, wird dies verstehen. Leipzig ist groß und klein zugleich. Man verläuft sich nicht, aber kann sich aus dem Weg gehen. Leipzig wird auch „die Stadt der kurzen Wege“ genannt. Leipzig ist grün, sehr grün. Ich mag

Die 10 häufigsten Sätze, die man als Fotograf hört

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Als Fotograf in Leipzig hört man immer wieder Sätze und Fragen, die sich oft wiederholen. Gemeinsam mit eurer Hilfe habe ich eine Top 10 Liste an Sätzen und Fragen ausgearbeitet. Ihr dürft die Grafik gern runterladen und auf euren Blogs, Seiten oder Social Networks teilen. 1. Hast du die Fotos selber gemacht? 2. Mit so einer Kamera ist das ja keine Kunst. 3. Ich finde mich auf Fotos immer unfotogen. 4. Mein Schwager hat auch so eine Kamera. 5. Du musst doch nur auf den Auslöser drücken. 6. Das kannst du ja dann in Photoshop wegmachen. 7. Fotografierst du mit